Berechtigungssätze und Zugriffsregeln
Wer was sehen und tun darf: benannte Berechtigungssätze aus einem fein abgestuften Katalog, dazu Regeln, die Funktionen einschränken.
5 Min. Lesezeit · Zuletzt geprüft 18. Aug. 2026
So funktionieren Berechtigungen hier
Jede Fähigkeit ist eine fein abgestufte Berechtigung (Inspektionen ansehen, Betriebsmittel verwalten, Messwerte erfassen), gebündelt in benannte Berechtigungssätze.
Jede Person hat genau einen Satz. Administrator, Manager und Standard sind ab Werk vorhanden. Eigene bauen Sie daneben.
Der Server prüft jede Berechtigung. Die Oberfläche blendet aus Höflichkeit aus, was Sie nicht dürfen. Die Ablehnung passiert dort, wo man sie nicht umgehen kann.
Einen eigenen Satz bauen
- 1
Öffnen Sie Einstellungen → Berechtigungssätze und legen Sie einen Satz an, etwa „Schichtleitung Standort“. Weisen Sie die Personen ihrem Standort zu, dann gelten die Rechte des Satzes nur dort.
- 2
Haken Sie Modul für Modul die Berechtigungen an, die die Rolle braucht: alles bei Beobachtungen und Maßnahmen, nur Lesen bei Betriebsmitteln, nichts bei den Einstellungen.
- 3
Weisen Sie den Satz auf den Benutzerseiten zu. Ändern Sie ihn später, ändert er sich für alle, die ihn haben.
Tipp: Benennen Sie Sätze nach Rollen, nicht nach Personen. „Rechte von Sabine“ ergibt keinen Sinn mehr, sobald Sabine den Job wechselt.
Zugriffsregeln und Schutzmechanismen
Zugriffsregeln schränken einzelne Funktionen ein: eine Inspektionsvorlage nur für eine Gruppe, einen Standort oder Personen, die eine Bedingung in einem Benutzerfeld erfüllen.
Wer keinem Standort zugewiesen ist, sieht alle Standorte, ebenso Administratoren und alle, deren Berechtigungssatz „Datensätze aller Standorte sehen“ enthält (Manager haben das standardmäßig).
Der Schutz für den letzten Administrator verweigert jede Änderung, die den Arbeitsbereich ohne Administrator lassen würde.
Deaktivierung wirkt sofort: Der Zugriff einer deaktivierten Person endet jetzt, nicht erst bei der nächsten Anmeldung.